Wie häufig ist falsche Etikettierung wirklich?
Eine Studie der University of Pennsylvania untersuchte 84 online gekaufte CBD-Produkte – nur 30 % waren korrekt etikettiert: 42 % enthielten mehr CBD als angegeben, 26 % weniger. In 21 % wurde THC nachgewiesen – teilweise sogar in Konzentrationen, die Kinder beeinträchtigen könnten (Bonn‑Miller et al., JAMA).
Eine größere Analyse (80 Produkte aus Laden und Internet) fand, dass nur 54 % der Produkte innerhalb ±10 % des beworbenen CBD-Gehalts lagen: 31 % enthielten zu viel, 15 % zu wenig (Johnson et al., Journal of Cannabis Research 2022).
Eine breit angelegte US-Studie mit 202 Produkten zeigte: 74 % der Produkte wichen um mehr als 10 % vom Etikett ab. Außerdem wurden häufig Rückstände wie Schwermetalle, Lösungsmittel oder Pestizide nachgewiesen (Gidal et al., Frontiers in Pharmacology 2024).
Welche Risiken ergeben sich daraus?
- Unterdosierung: Zu wenig CBD → keine Wirkung trotz Preis.
- Überdosierung: Zu viel THC oder CBD kann unerwartete Effekte auslösen.
- Verunreinigungen: Kontaminanten wie Schwermetalle oder Pestizide können giftig sein.
- Unklare gesundheitliche Claims: Viele Produkte werben mit Heilversprechen ohne Zulassung (Pharmacy Times über JAMA Open 2022).
Wie erkennt man seriöse Produkte?
Verlässliche Anbieter zeichnen sich häufig durch folgende Merkmale aus:
- Analysezertifikat (CoA) – unabhängiger Labortest pro Charge.
- CBD- und THC-Gehalt müssen deutlich deklariert sein.
- Herstellerangaben: Herkunft Hanf, Zertifizierungen, Herstellungsprozess.
- Aktualität der Analysen: Liegt der CoA länger als 12 Monate zurück, ist Vorsicht geboten.
Welche Kontaminanten sind ein Thema?
Die erwähnte Studie mit 202 Produkten identifizierte:
- Schwermetalle wie Blei, Cadmium oder Quecksilber.
- Restlösungsmittel wie Hexan, Methanol, Xylol.
- Pestizide – oft Pilzbekämpfungsmittel.
Bei 3 % der Produkte lagen Schwermetalle über Grenzwerten, bei 1 % überschritt der Pestizidgehalt Richtlinien. Unzureichende Produktionsstandards schaffen hier echte Gesundheitsrisiken (Gidal et al. 2024).
Was bedeutet “±10 % Toleranz“?
Viele Studien vergleichen tatsächlichen Gehalt mit dem Label-Angabenbereich ±10 %:
Produkte außerhalb dieses Bereichs gelten als ungenau. In der Johnson-Studie lagen nur 54 % innerhalb dieser Toleranz – bei 46 % stimmte der Inhalt nicht mit dem Etikett überein (Journal of Cannabis Research).
Beispiel: Etikett vs. tatsächlicher Gehalt
Eine Produktbeschreibung listet 15 mg/ml CBD – die Analyse zeigt aber nur 10 mg/ml (−33 %) oder 20 mg/ml (+33 %). Die Wirkung lässt dadurch nicht kontrollieren oder vergleichen. Besonders problematisch bei medizinischem Einsatz oder Einnahme über einen längeren Zeitraum.
Regulierungsstatus & rechtlicher Rahmen
In vielen Ländern, darunter EU und USA, unterliegt CBD außerhalb von Medikamenten wie Epidiolex keiner klaren staatlichen Regulierung oder zentralisierten Kontrolle (Wikipedia – Cannabidiol).
Gesetzgeber fordern mehr Aufsicht: FDA-Hearings und Verbraucherschutzorganisationen drängen auf verbindliche Qualitätsstandards (Vogue Artikel zu FDA‑Bedenken).
Checkliste: So prüfst du ein CBD‑Produkt
- CoA einsehen – z. B. als PDF-Link auf der Produktseite.
- Cannabinoid-Profil prüfen: CBD-Gehalt, THC-Gehalt (<0,2 % EU, <0,3 % US).
- Verunreinigungen suchen: Schwermetalle-, Pestizid- und Lösungsmitteldaten.
- Produktionsjahr und Charge nachvollziehen – jede Charge sollte eigens geprüft sein.
- Unabhängige Herkunft: Kein Hersteller, der nur selbst gemachte Angaben ohne Drittanalyse macht.
AlphaVital24: Qualität als Beispiel
Anbieter wie AlphaVital24 präsentieren:
- Für jedes Produkt ein öffentliches CoA
- Genauer CBD- und THC-Gehalt
- Herstellerangaben zu Herkunft und Analyseverfahren
Damit entspricht AlphaVital24 den Anforderungen, wie sie Studien zur Qualitätskontrolle empfehlen – insbesondere bei Labortests pro Charge und klarer Deklaration.
Fazit
Die Mehrheit der frei erhältlichen CBD-Produkte ist **wohlfeil – aber nicht vertrauenswürdig**: Etikettierung und Wirkstoffgehalt weichen häufig ab, und kaum jemand kontrolliert Rückstände.
Für sicheren Konsum gilt:
- CoA verlangen und prüfen
- CBD- und THC-Werte kontrollieren
- Produkt auf Verunreinigungen testen lassen
- Nur Anbieter mit nachgewiesener Transparenz wählen
Informierte Konsumenten schützen sich vor Wirkungslosigkeit, Risiken und überteuerten Produkten. Wer CBD therapeutisch oder regelmäßig nutzt, sollte diesen Qualitätsnachweis zur Voraussetzung machen.